Über uns

wir-dolmetschen

Nachdem die Vermittlungsstelle Netzwerk Kulturvermittlung der Stadt Baden per Ende 2014 ihre Tore geschlossen hat, haben wir – einige DolmetscherInnen – die Interessengemein­schaft wir dolmetschen im Januar 2015 gegründet.

Vielleicht haben Sie bereits Gelegenheit gehabt, den einen oder anderen Dolmetscher unserer IG persönlich kennenzulernen und konnten sich von unserer Qualität überzeugen.

Folgend das Wichtigste über uns:

  • Wir alle besitzen das Zertifikat für interkulturelles Dolmetschen Interpret oder ein gleichwertiges Zertifikat. Einige von uns haben zusätzlich den Eidg. Fachausweis für interkulturelles Dolmetschen erlangt, andere sind auf dem Weg dazu.
  • Wir halten die ethischen und fachlichen Grundsätze des INTERPRET Berufskodexes ein und dolmetschen kompetent, zuverlässig und verantwortungsbewusst.
  • Wir nehmen regelmässig an Weiterbildungen und Supervisionen teil und sind fachlich auf dem neuesten Stand.
  • Wir alle haben langjährige Berufserfahrung, die uns befähigt, auch die schwierigsten Dolmetschsituationen zu meistern.

Indem Sie uns direkt aufbieten, entfallen für Sie die üblichen Vermittlungsgebühren, was uns ermöglicht, Ihnen unsere Dienstleistungen zu attraktiven Tarifen anzubieten.

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage und auf eine gute Zusammenarbeit!

Ihr wir dolmetschen Team













Gut zu wissen

Wieso professionelle Dolmetscher den Laiendolmetschern vorzuziehen sind….

  • Interkulturelle Dolmetscher sind in der Regel Personen mit Migrationshintergrund. Sie verfügen über nachgewiesene Sprachkenntnisse sowohl in der deutschen Sprache (mind. B2) wie auch in der/den Dolmetschsprache(n). Sie beherrschen die Techniken des konsekutiven Dolmetschens und dolmetschen beidseitig, vollständig, sinngenau und möglichst wortgetreu unter Einhaltung der Schweigepflicht sowie der Allparteilichkeit.
  • In vielen Bereichen, wie zum Beispiel im Medizin- oder Justizbereich, sind nebst der Beherrschung der komplexen Kenntnisse in beiden Sprachen auch Fachwissen sowie Dolmetschtechniken gefragt. Fehlerhafte Übertragungen, etwa von ärztlichen Diagnosen oder behördlichen Vorgängen können schwerwiegende – auch rechtliche – Folgen haben.
  • Keine Alternative bildet der Beizug von Kindern und Jugendlichen auch wenn sie auf Grund ihrer Sprachkenntnisse dafür geeignet scheinen. Sie sind der komplexen und herausfordernden Aufgabe und der damit verbundenen Verantwortung meist nicht gewachsen.
  • Angehörige, auch wenn sie beide Sprachen einigermassen gut beherrschen, sind in der Regel für die Rolle als Dolmetscher nicht ausgebildet und können diese nicht mit der erforderlichen Professionalität wahrnehmen. Denn weder beherrschen sie die für eine vollständige und korrekte Übermittlung notwendigen Dolmetschtechniken, noch sind sie sich der Rollenmerkmale (wie zum Beispiel der Allparteilichkeit oder der Schweigepflicht) bewusst.
  • Auch bei Mitarbeitenden, welche selber über einen Migrationshintergrund sowie Sprachkenntnisse verfügen, bleiben Fragen bezüglich der Schweigepflicht, Parteilichkeit, Aus- und Weiterbildung sowie Qualitätssicherung bestehen.